g.g.A.-Weine
Griechenland verfügt über eine lange und reiche Tradition in der Weinproduktion, die Qualitäts- und geografische Merkmale durch die Klassifizierung von Weinen mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) vereint. Zu den g.g.A.-Weinen gehören Landweine sowie Weine mit einer „traditionellen Bezeichnung“, die auf den Rechtsvorschriften der Europäischen Union und Griechenlands beruhen. Diese Weine fördern Authentizität und Typizität durch ihre geografischen und rebsortenspezifischen Merkmale.
Die Klassifizierung der g.g.A.-Weine in Griechenland gliedert sich nach ihrem geografischen Umfang in drei Ebenen:
g.g.A.-Weine aus Großregionen, die den Weinbauregionen des Landes entsprechen, wie der Ägäis, Epirus, Thessalien, Thrakien, Kreta, Makedonien, dem Peloponnes und Mittelgriechenland.
g.g.A.-Weine aus Regionalbezirken, bei denen die geografischen Zonen auf einzelne Regionalbezirke begrenzt sind und strengere Vorgaben für die Rebsortenzusammensetzung gelten.
g.g.A.-Weine aus bestimmten Gebieten, die am stärksten spezialisierte Kategorie, bei der die geografischen Zonen auf einen Teil eines Regionalbezirks oder sogar auf eine einzelne Gemeinde beziehungsweise ein Dorf begrenzt sind.
Die Klassifizierung der g.g.A.-Weine verbindet das kulturelle Erbe mit modernen Markttrends und fördert dadurch die Qualität und die Bekanntheit der griechischen Weinproduktion.